20190706_Pruefung

Shotokan Reihe in Lemgo

Unter dem Thema „Ippontechniken im Wandel“ fand die letzte Lehrgangsreihe vor den Sommerferien in Lemgo statt. Unter Ippon verstand man noch in den 90ger Jahren dass ein Karatekämpfer den Kampf mit einer Bewegung beenden kann und wird. Die Technische Ausführung dieser Art zu kämpfen haben wir zu Beginn sehr internsiv geübt. Das Ganze natürlich unter der Berücksichtung der Gesundheit unserer Partner. Trotz der sehr effizienten Techniken kam es wie immer beim Karate zu keinen Verletzungen. Anschließend übten wir nicht minder intensiv die heutige Sicht auf Ippontechniken im Wettkampf. Die Kriterien sind immer noch die gleichen, auch wenn die Ausführung jetzt mehr auf Atlethik beruht. Jedem Karateka ist bewusst, dass auch diese Techniken zu einem schnellen Sieg führen können – das muss nicht mehr demonstriert werden. Durch kurzweilige Übungen haben wir auch ausprobiert, warum eine Wertung trotz der perfekten Technik und präzise eingehaltener Distanz nicht gegeben werden kann. Eine der Wertungskriterien ist das Zanshin- die Achtsamkeit. Wenn nach einem (vermeindlichen) Treffer schon mal in Jubel ausgebrochen wird, dann gibt es keinen Punkt. Auch die Haltung dem Gegner und dem Kampfrichter gegenüber ist sehr wichtig.

Am Ende des schweißtreibenden Trainings konnten sich noch einige Karateka auszeichnen, in dem sie ihre nächste Gürtelprüfung ablegten. Wir gratulieren Siggi, Detlef, Dieter und Eva zur bestandenen Prüfung!

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