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Volleyball Open Air

Nun startet auch die Volleyball-Gruppe vom Sandokai Detmold e.V. mit dem Training. Aus Sicherheitsgründen wird dies vorerst ausschließlich im Freien erfolgen.

Ab Donnerstag, den 04.06.2020 wird sich auch die Volleyball-Gruppe zur bekannten Zeit von 20:30-22:00 Uhr wieder zum Training treffen. Selbstverständlich gelten auch beim Volleyball die allgemeinen Abstandsregeln. Aufgrund von Vorgaben des DOSB und der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen benötigen wir für das Training folgende Daten von jedem Teilnehmer:

Vorname, Nachname, Anschrift und Telefonnummer

Die Daten dienen zur Nachverfolgung einer möglichen Infektionskette und werden in einem Ernstfall dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt. Ihr könnt nur am Training teilnehmen, wenn Ihr Euch vorher per Mail unter f.zink@sandokaidetmold.de anmeldet. Da wir keine festen Trainingseinheiten auf Sportplätzen zugesagt bekommen haben, teilen wir Euch den Ort des Trainings per Mail mit.

Wir bitten die Eltern der teilnehmenden Jugendlichen, die folgenden Punkte zu besprechen. Mit der schriftlichen Anmeldung wird die Einhaltung dieser Punkte bestätigt:

  • Es bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome; (Wer nicht gesund ist, bleibt zu Hause)
  • Es bestand für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person;
  • Es werden die Hygienemaßnahmen (Abstand halten, regelmäßiges Waschen / Desinfizieren der Hände) eingehalten.
  • Jeder Teilnehmer muss für den Fall einer Verletzung im Training einen Mund-Nasen-Schutz dabeihaben (Dieser muss im Training nicht getragen werden).

Mit der Anmeldung wird erklärt, dass man mit dem Vorgehen zur Infektionsnachverfolgung und der Einhaltung der Vorgaben einverstanden ist.

Euer Vorstand

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Update zum Sandokai Detmold Trainings-Stop

Liebe Mitglieder,

es ist wenige Wochen her, dass das Corona-Virus die Bundesrepublik erreicht hat, und wir unseren Sportbetrieb einstellen mussten. Wir müssen Abstand halten- es geht darum, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist vernünftig und notwendig, aber auch bedauerlich.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat mit Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 16.04.2020 in § 3 (3) verordnet, das jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen untersagt bleiben.

Alle städtischen Sportanlagen (Sportplätze, Sporthäuser, Sport- und Turnhallen, das Lehrschwimmbecken Diestelbruch) sind daher zunächst weiter befristet bis 03.05.2020, 24.00 Uhr gem. § 17 CoronaSchVO, geschlossen.   

Wir bitten weiterhin angesichts dieser Ausnahmesituation um Euer Verständnis und werden sobald es uns möglich ist, den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Bis dahin nehmt unser kleines aber feines Online-Angebot wahr.

Bleibt gesund

Mit sportlichen Grüßen

Marion Passauer
1. Vorsitzende
Sandokai Detmold e.V.

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Sandokai Detmold Trainings-Stopp ab sofort

Angesichts der Krise rund um den sich rasch ausbreitenden Corona-Virus haben wir uns entschlossen, den Trainingsbetrieb im Sandokai-Detmold e.V. ab sofort, zunächst bis zum Ende der Osterferien (18.04.2020) einzustellen. Das gemeinsame Training und die Nutzung der Umkleidekabinen sind potenzielle Situationen für eine Tröpfchen-Übertragung. Wir wollen mit dem Trainings-Stopp unseren Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Infektion zu verlangsamen und Menschen der Risikogruppen möglichst zu schützen.

Sobald sich die Lage entspannt, werden wir uns sofort melden und das Training wieder aufnehmen.

Herzliche Grüße und bleibt bitte alle gesund!

Der Vorstand
Marion Passauer
Desiree Fisahn

Umkleide tookapic / pixabay

Nutzungsordnung der Umkleiden

Aus gegebenem Anlass und wegen berechtigter Beschwerden weisen wir auf die Nutzungsordnung der Sammelumkleiden hin:

Mütter begleiten bitte ihre Kinder in die Mädchenumkleide, Väter erscheinen bitte nur in der Jungenumkleide – sofern die Kinder noch Unterstützung beim Umziehen benötigen. Dabei ist es jeweils egal, ob es sich bei dem Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.

Nehmen Sie bitte Rücksicht auf unsere älteren Sportler/Sportlerinnen!

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand

Stop Violence

Schweigen schützt die Falschen

Kurz–und–Gut –Seminar„Schweigen schützt die Falschen“Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt im Sport“

Im Laufe der letzten Jahre hat das Thema des sexuellen Missbrauchs in den Medien drastisch zugenommen und auch – wenn nicht sogar vor allem – den Sportvereinen die Aufgabe zugewiesen, verstärkt Aufklärung und Präventivarbeit zu leisten. Zu diesem Zweck haben viele Karateka aus OWL die Chance genutzt, im Rahmen einer Fortbildung sich mit Intervention, Prävention und aktivem Kinder- und Jugendschutz vor sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen.

Fachreferent Klaus-Peter Uhlmann begann seinen lebhaften Vortrag mit einer Gruppen- diskussion, in der die Teilnehmer verschiedene Situationen des Sportalltags bewerten sollten. Bereits hier zeigte sich, dass es durchaus schwierig sein kann, sexualisierte Gewalt richtig einzuschätzen.

Auch im Hinblick auf die Gesetzeslage wurde schnell klar, dass viele Übergriffe innerhalb einer „Grauzone“ stattfinden, die nicht unmittelbar mit einem Eintrag in das erweiterte Führungszeugnis geahndet werden und so dem Täter die Möglichkeit bieten, sich unbemerkt im Verein zu engagieren. Diese Übergriffe können durch Gesten, Worte, Bilder oder andere körperliche oder sexualisierte Handlungen stattfinden.

Dabei gibt es kein typisches Täterbild. Zwar lasse sich feststellen, dass ein Großteil männlich sei und ein persönliches Vertrauensverhältnis in den meisten Fällen existiere, doch könne man das nicht verallgemeinern. Umso wichtiger sei es deshalb, Anzeichen für einen geplanten, sexuellen Übergriff früh zu erkennen und zu intervenieren. Der Trainer muss sich über Präventivmaßnahmen bewusst sein. Das heißt, ein Gefühl für Veränderungen in dem Verhalten der Jugendlichen zu haben und auf diese angemessen zu reagieren. Situationen, die zu Problemen führen könnten, beispielsweise gemeinsames Duschen, Umziehen oder Korrigieren der sportlichen Ausübung, sollten mit Absprache der Eltern, beziehungsweise der Jugendlichen erfolgen.

Schlussendlich kann eine durchsichtige, strukturierte Zusammenarbeit von Vorstand, Trainern, Eltern und Jugendlichen dazu beitragen, Tätern möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Unter Rücksichtnahme des Präventivprogramms des KDNW zeigte der Fachreferent abschließend, welche Ansprechpartner den Trainern zur Verfügung stehen.

Am Ende des knapp 4- stündigen Vortrages waren sich alle Teilnehmer einig: Das Thema der sexualisierten Gewalt ist nicht nur aktuell, sondern es ist auch wichtig über dieses Thema zu reden. Denn schweigen schützt die Falschen!

Bericht: Sascha Maßmann